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MONUMENTA PULVERIS PYR 1 I
accompanying illustration No. 41,from the Munich Codex Germanicus,which runs as follows :—
Flüssigkeit zum Löschen der Kohleeingegossen wird. Was diese Flüs-sigkeit war erfahren wir aus derfolgenden Legende zur AbbildungNo. 41 des Münchener Codex :
d’un flacon pour éteindre le charbon.La nature de ce liquide nous estrévélée par la légende qui accompagnela Fig. 41 (tirée du Codex Germanicusde Munich).
“ Also soltu daz kol gut macbn Hpm limlcin oder alberin boltz daz ist daz pest /oifU dm daz wol in ainent pacbofen und oerpremi daz gar und gantz und iipntsein etwa bit in ain peck und slacb ein ander peck darüber und oertenune daz kolalso über wiltu daz aller pest kol machen so ez peinant gebaben mag so prennediz kol past tool und leseb daz ab mit geprantem wein oder sunst mit gutem weinpnd derr daz kol an der sunn. so bastu gut kol.”
English. —“ Thus shalt thou makegood charcoal. Take wood of thelime or poplar, that is the best, androast it well in a baking oven, andburn it wholly and entirely, and putof this a goodly quantity into a basin,and turn another basin over it and soclose up the charcoal. But if thouwouldst make the very best charcoalthat ever man may have, then burnthe charcoal to the utmost and slackit with burnt wine or else with goodwine and dry the charcoal in the sun.Thus shalt thou have good charcoal.”
The pieces suspended on cordsin Fig. 40 are beachwood-fungus,which, when dried, served as tinder.
Illustration No. 42, taken fromBoillot’s Modelles artifices de feu,shows in detail the method of prepar-ing charcoal in the year 1598. Onlya few years ago, I myself saw in aGerman gunpowder factory charcoalbeing burnt in iron pots.
Hochdeutsch. —“ Also sollst dudie Kohle gut machen. NimmLinden oder Pappelholz, das ist dasbeste, und dörre das wohl in einemBackofen, und verbrenne das gar undganz, und nimm davon ziemlich vielin ein Becken, und schlage ein anderesBecken darüber, und verdamme so dieKohle. Aber willst du die allerbesteKohle machen, die jemand habenkann, so brenne die Kohle ganz wohl,und lösche sie ab mit gebranntemWeine oder sonst mit gutem Weine,und dörre die Kohle an der Sonne.So hast du gute Kohle.”
Die in Figur 42 an Schnürenaufgehängten Stücke sind Buchen-schwämme, die getrocknet als Zünderdienten.
Die Herstellung der Holzkohleim Jahre 1598 ist in der aus Boillot’sModelles artifices de feu entnom-menen Abbildung No. 42 in allenTeilen ersichtlich. Ich habe selbstnoch vor wenigen Jahren in einerdeutschen Pulverfabrik Holzkohle ineisernen Kesseln brennen sehen.
traduction .—“ Ainsi tu feras dubon charbon de bois. Prends du boisde tilleul ou de peuplier, c’est lemeilleur ; fais le bien rôtir dans unfour et brûles le bien ; puis tu enretireras une bonne quantité, que tumettras dans un bassin que tu fer-meras bien, en le recouvrant d’unautre bassin. Mais si tu veux faire lemeilleur charbon qu’on puisse avoir,brûles le charbon tout à fait bien, etéteins-le avec de l’eau de vie, ou en-core avec du bon vin, et laisse sécherle charbon au soleil. Tu obtiendrasainsi du bon charbon .”
Les pièces suspendues auxficelles dans la Fig. 40 sont del’amadou, qu’on séchait et employaitcomme mèches.
La Fig. 42 est prise des “ Mo-delles artifices de feux ” de Boillot etmontre dans ses détails la méthodede préparation du charbon de bois en1598. Il n’y a même que quelquesannées que j’ai encore vu en Alle-magne préparer du charbon de boisdans des cornues de fer.