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keiner dieser Körper ein Sphäroid ist, ergiebt sich ausder Darstellung. Wenn man für Fig. 8 wegen einesNamens in Verlegenheit wäre, könnte man ihn wohleinen brodförmigen Körper, wie den ersten einen eiför-migen nennen.
Ich muß es der höheren Analyse überlassen, daßwas über dies letztere hier nur im Allgemeinen ange-deutet worden, näher zu bestimmen, und nöthigen Fal-les zu berichtigen. Nach welchem Gesetze die Linie daim Verhältniß zu cä bei neu hinzukommender Massewächst, vermag ich mit Sicherheit nicht anzugeben, undlasse es dahin gestellt sein, da es auf die fernere Unter-suchung von keinem Einflüsse ist. Auf dem Wege desVersuchs ist die Sache schwer zu ergründen. So vielergiebt schon die gemeine Beobachtung, daß al, um soweniger wächst, je mehr Masse bereits vorhanden ist.Genauer kann man sich davon durch folgenden Versuchüberzeugen.
Man gieße in eine nicht merklich vertiefte Porccl-lanschaale eine Quantität Quecksilber, und stelle siedann wagcrccht. Ist die Schaale ganz flach, so hältes schwer, das Quecksilber von den Rändern zu entfer-nen; besser ist es, wenn sie ein wenig vertieft ist. DasQuecksilber wird die Gestalt von .Fig. 8 annehmen-Man verfertige sich dann einen ganz kleinen Kegel vonPostpapicr, dessen untere Qeffnung jedoch auch nur engesein darf, und schiebe ihn über eine feine Nähnadel, dieengste scharf abgeschnittene Qeffnung nach oben gekehrtaber so, daß er sich ganz leicht auf- und abwärts be-wegen läßt. Nunmehr tauche man die Nadel bei a indas Quecksilber, bis die Spitze den Boden bei b er-