reicht, und halte sie senkrecht. Der kleine über die Na»del geschobene Papierkegel schwimmt mit feinem unteren(weiteren) Rande auf dem Quecksilber. Man messejetzt mit einem Zirkel die Entfernung des oberen Kegel-randes vom Oehr der Nadel. Mit einem kleinen glä-sernen Heber vermindere man die Masse des Quecksil-bers in der Schaalc, und messe jedesmal die Entfer-nung, Man wird eine bedeutende Menge davon weg-nehmen können, ehe man die Entfernung des Kegelsvom Oehre, oder was dasselbe sagen will, die Höhe abverändert findet, Je weniger aber in der Schaale ist,um desto bedeutender wird diese Aenderung merkbarwerden,
Macht man den Versuch mit einer Geräthschaft, die-ine genauere Messung verstattet, so wird das Gewichtdes herausgehobenen Quecksilbers, verglichen mit derHöhenänderung einigermaßen das Gesetz erkennen lassen.Interessant wäre es noch, das Verhältniß der Höhe sdzum Durchmesser all für die verschiedenen Flüssigkeiten,Wasser, Oele rc. zu kennen, wenn alle den gleichenDurchmesser c ä haben. Sollt- das Verhältniß vielleichtÜberall dasselbe sein? —
Ich muß die Beantwortung dieser Fragen Personenüberlassen, die sich in einer, solchen Untersuchungen gün-stigeren Lage befinden. Es genügt mir, die Aufmerksam-keit der Physiker auf Erscheinungen gelenkt zu haben, diebis jetzt mehr vernachlässigt sind, als sie es sein sollten,Und deren genauere Erforschung auch auf die Lehre vondex Kapillarität nicht ohne Einfluß fein dürfte. Für un-sere diesmalige slntersuchung ist dee eiförmige flüssigeKörper Wichfister^ gls der zuletzt beschriebene,