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Über die Gestalt und die Urgeschichte der Erde : nebst davon abhängenden Erscheinungen in astronomischer, geognostischer, geographischer und physikalischer Hinsicht / von Karl Friedrich Klöden
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51
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rend einer einmaligen Umdrehung eine kleine Ablenkungerleiden, und eine geringe pendelartige Bewegung inder Richtung der großen Achse ab erhalten; denn nurin dieser rückt der Schwerpunkt fort, da die Stellungenvon Fig. 15 und 17 ihn nicht seitwärts bewegen kön-nen, und eben so wenig die dazwischen liegenden. DerSchwerpunkt bewegt sich daher in einer geraden Linie,in der Richtung vom äußeren ziehenden Punkte nachdem Mittelpunkte unseres Körpers, und darin machtauch das Loth seine einmalige Schwingung (hin undzurück) während einer Umdrehung.

Durch die schnellere Drehung erhalten alle Theiledes Körpers um so mehr Schwungkraft, je rechtwinkli-ger sie von dem Mittelpunkte der Drehungsachse, oderje näher sie dem Aequator liegen. Das Feste kann sichnicht aus seiner Lage entfernen; das Flüssige aber ver-mag dieser Kraft nachzugeben, und erhebt sich hier stär-ker, als gegen die Pole, von welchen es sogar sich et-was zurückzieht, um sich gegen den Aequator aufzuhäu-fen. — Dadurch wird die Gestalt unseres Körpers aber-mals geändert, indem nun nicht allein die Queerschnittedes festen Körpers (rechtwinklig auf die große Achse)Ellipsen werden, sondern auch der Umriß des Wassersdiese Form angenommen hat. Der ganze Körper ist jetztein platt gedrücktes Ei, in welchem die Linie durch diePole kleine ist, als jede andere.

Es scheint als wäre es möglich, daß durch die wie-derholten Niederschlägt cx, äp und dp jedes so großals sx geworden wäre, da das Wasser in den Stellun-gen von Fig. 10, 11, 12 und 12 über jede gleich hochgestanden hat.