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Über die Gestalt und die Urgeschichte der Erde : nebst davon abhängenden Erscheinungen in astronomischer, geognostischer, geographischer und physikalischer Hinsicht / von Karl Friedrich Klöden
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Fig. 19 stellt einen in der Linie (Fig. 17) ge-machten, senkrecht auf ab stehenden Durchschnitt desgeänderten Körpers vor. Die Curve des Wassers isteine Ellipse, wie die des festen Körpers; doch hat erstereeine größere lange Achse, nämlich da die des fe-sten Körpers — äc ist. Diese letztere ist um den Bo-gen Lc gegen erstere geneigt, und xg haben gleicheGröße, und fielen vorher zusammen.

Man sieht daraus, daß

1) nirgend Land dadurch hervorgetreten. Doch ist eszwischen x' und c der Oberfläche naher getreten, da-her das Meer niedriger geworden.

2) Zwischen x' und ä ist das Meer tiefer geworden;dagegen

2) zwischen 2 und ^ weniger tief, da sich der festeKörper der Oberfläche genähert hat.

4) Zwischen L und ist das Wasser tief.

Macht man mehrere solcher Durchschnitte, die imGanzen sich alle ähnlich werden müssen, nur daß derBogen K'h' (Fig. 18) um so kleiner werden wird, jerechtwinkliger der Durchschnitt mit xli^ gemacht wird;so wird es möglich werden, daraus sich die Lage desFesteil und Flüssigen ungefähr zu konstruiern.

Im Allgemeinen sieht man daraus folgendes.

Die Masse des Landes (Fig. 17.) wird bei xH

die Dicke des Wassers als Nichts betragend angenommen ist,was jedoch unrichtig ist, da der Durchmesser des WasserktzrperS-größer ist, als der des festen Körpers, wodurch überhaupt dieMasse des Landes etwas geringer ausfällt, als sse die Zeichnungzeigt. Zwischen wird man daher ein niedriges Meer fin-den müssen.