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Über die Gestalt und die Urgeschichte der Erde : nebst davon abhängenden Erscheinungen in astronomischer, geognostischer, geographischer und physikalischer Hinsicht / von Karl Friedrich Klöden
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durch bildeten sich tiefe Thaler und Einschnitte. Esmußten Verwerfungen eintreten, und neue Unterstützungs»punkte gesucht werden, wodurch die Oberfläche Uneben-heiten, Berge und Thäler erhielt.

Das Wasser war übrigens von dem großen Conti»nente noch weiter zurückgetreten. Es konnte sich dasLeben jetzt auch zwischen 6x5 und cxk entwickeln, umbald darauf von neuem unterzugehen.

Denn bei weiterer Fortrückung wurden diese Theileabermals unter Wasser gesetzt, wie Fig. 13 zeigt, dochblieb das Stück Kxl? trocken; dagegen wurde das bis-her noch nicht überschwemmte Stück 5x? yoin Wasserbegraben. Das kleine Continent wurde wieder trockengelegt, und eine neue Schöpfung konnte sich auf demGrabe der alten bilden, während zwischen ?xk der Ent»Wickelungsgang nicht unterbrochen wurde.

Zwischen und stand das Wasser wiederhoch, und es konnten neue Niederschlägt entstehen, diejedoch noch unvollkommener, als die letzten ausfallenmußten. Diese bedeckten zwischen 5p? den Urboden, überwelchem sie, durch die begrabenen Trümmer der altenWelt von ihm getrennt, sich finden müssen. Zwischen 5p äund I?xc bedecken sie die zweite Formation, und sindvon dieser abermals durch organische Reste getrennt.Zwischen äpo und cxg lagern sie sich über Meeresbo-den, und bedecken die dritte Formation; zwischen e'xsliegen sie über die dritte, und bedecken ebenfalls Mee-resboden.

Bei weiterer Fortbewegung wird die Erde in dieStellung von Fig. 10 zurück kehren, und alles mit Was-ser bedeckt werden. Schwerlich können sich aber nun