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Über die Gestalt und die Urgeschichte der Erde : nebst davon abhängenden Erscheinungen in astronomischer, geognostischer, geographischer und physikalischer Hinsicht / von Karl Friedrich Klöden
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Europens, der Schweiz . Von hier aus gegen Südenund Norden nimmt diese Erhöhung ab. Das Mittel-ländische Meer macht, bei seiner unbedeutenden Tiefe,eine nur geringe, hier kaum zu berücksichtigende Un-terbrechung.

Nach No. 2 muß zwischen K' und h" (Fig. 18)etwas nördlich vom Aequator Wasser, und dieses bisgegen den südlichen Pol und gegen die Mitte vonam tiefsten sein. Dies Wasser zeigt sich als der Indi-sche Ocean, der Busen von Guinea und das Aethiopi-sche Meer. Warum Afrika hier den Zusammenhang desGewässers unterbricht, ist vorhin gesagt worden. Uebri-zens ist die große Tiefe dieser Meere bekannt, woraufauch die Armuth an Inseln beutet.

Nach No. 3 kann sich zwischen xU" kein Land fin-den. Das Meer ist hier tief. Hier liegt der nördlicheTheil des stillen Meeres, über den wir schon gesprochenhaben.

Nach No. 4 ist auch auf der Südhälfte zwischenU" und (Fig. 18) kein Land zu finden; doch ist dasMeer nicht so tief als das vorige, am wenigsten zwi-schen U" und der Hälfte von U"c^. Dies findet sichbestätigt; denn hier liegt die Südsee, und in jenemStriche die große Zahl der Südsceinscln, die, wenn sieauch zum Theil vulkanisch, zum Theil das Werk derZoophyten sind, doch immer beweisen,' daß das Meerhier weniger tief ist, als anderwärts, wo wir sie nichtfinden.

Das Angeführte wird hinreichen zu beweisen, wiegut im Allgemeinen die Erfahrung mit der Theoriestimmt, und wie es möglich wird, die Gestaltung und