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ken wir die umfassendste und wichtigste Reihe von Messun-gen, welche in den Jahren 1822 bis 1824 mit großerSorgfalt ausgeführt wurden. Nach der Methode der klein,sten Quadrate berechnet geben sie die Abplattung zu
Werden diese mit den französischen und englischenMessungen zusammen genommen, so ergiebt sich die Ab,plattung zu und wenn die französischen auf ein
Sexagesimal - Secundenpendel reducirt werden zuNach Berichtigung einiger abweichend gefundenen Pendel,längen ergab sich als Abplattung aus allen Messungen
Mehrere andere von Basil Hall auf den Gallopa,gos Inseln, zu Sän Blas in Mexico , und zu Rio de Janeiro , von Fast er ebenfalls an beiden letztgenanntenOrten, von Brisbane zu Paramatta, und von Gol,dingham zu Madras angestellte Beobachtungen geben,sämmtlich nach derselben Methode behandelt, die Abplat,tung zu und wenn man alle zuletzt genannten
genaueren Beobachtungen zusammen nimmt, allen gleichenWerth giebt, und daraus das arithmetische Mittel nimmt,so erhält man hiernach die Abplattung zu oder
sehr nahe /g-^, welches demnach die aus den Pendel,Messungen hervorgehende wahrscheinlichste Abplattung derErde ist*).
Aus Sabine's Messungen hat sich außerdem als bisdahin unbekanntes Resultat ergeben, daß auch die geo-gnostische Beschaffenheit des Bodens auf die Schwingun-gen von Einfluß ist, und berücksichtigt werden muß. DieWirkung der oberen Erdschichten steht ziemlich im Ver,hältniß ihrer Dichtigkeit.
Sehen
') A. a. O. S. S04 ». f.