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Über die Gestalt und die Urgeschichte der Erde : nebst davon abhängenden Erscheinungen in astronomischer, geognostischer, geographischer und physikalischer Hinsicht / von Karl Friedrich Klöden
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318
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hol; ablagert« an den herauSragenden Höhen, könnenmehrfache Lager übereinander liegend umschlossen wor-den sein, und Aehnliches konnte an allen Ufern beimKommen und nachmaligem Gehen des Wassers geschehensein. Diese Niederschlage und Einschlüsse mit den Torf-mooren der Dorwelt bilden seht nach vielen Jahrtausen-den die große Steinkohlen-Formation, bedeckt, zumTheil auch unterlagert, von Schiefert hon mit zahlrei-chen Pflanzenabdrücken, dem Waldgestrüppe der Vorwclt,amd mit Mergel oder Mergelsandstein, auch wohlbituminösem Mergelschiefer wechselnd. Alle Ein-schlüsse und Abdrücke von Pflanzen, Muscheln und Fischengehören sämmtlich dem Lande, nicht der See, an. Wirkönnen die Steinkohlen deshalb nur an den Stellen desalten Landes, welches sich in den Stellungen Fig. 12 und13 gebildet hatte, finden, demnach nur innerhalb clscpclund Zwischen und wird sich wohl Sand-

stein und Conglomerat, aber ohne Steinkohlen finden kön-nen, sie müßten denn als Treibholz bis in diese Gegen-den geschwommen sein, was jedoch unwahrscheinlich ist.Indessen können sie hier an solchen Stellen, welcheaus dem Wasser durch innere Kräfte gehoben, und demEinflüsse der Atmosphäre bloß gestellt wurden, nicht feh-len; denn alsdann haben diese Punkte Baumwuchö ge-habt, und nur wenn diese Stellen hoch genug waren, umauch bei der allgemeinen Bedeckung aus dem Wasserhervor zu ragen, werden sie hier nicht gefunden werden.

Die jetzt so mächtig wirkenden plutonischen Kräfte dcSInnern der Erde fuhren mit der Jersprengung und Em-porhebung einzelner Theile der Erdrinde fort, und hobenungeheure Massen geschmolzenen Gesteines in die Höhe