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Bericht über die Arbeiten zur Reform der schweizerischen Urmaasse / von H. Wild
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G'

wo also auch die Reduction der Gewichtsstücke auf den leeren Raum weggefallen ist. Es setztdiess allerdings streng genommen voraus, dass Temperatur, Feuchtigkeit und Druck der Luftwährend der Dauer der Wägungen unverändert bleiben und ebenso das specifische Gewichtder verschiedenen, angewendeten Gewichtsstücke genau dasselbe sei; allein wenn auch, wiedies in Wirklichkeit durchweg der Fall sein wird, diese Bedingungen nur sehr ungenauerfüllt sind, werden wir doch, wie wir weiter unten noch näher begründen werden, für diebeiderlei Gewichte diese Reduction auf den leeren Raum als identisch betrachten können.

Die vorstehende Gleichung lässt sich auch folgendermassen schreiben;

_1. _ _ _G_G_ S, t w,.

S P , G' G' S Pll .S Plt

und daraus finden wir für die gesuchte Grösse S Pi ,, das specifische Gewicht des Körpers beit° bezogen auf Wasser bei 4° C. den Werth:

w,. .

_G_

G'

G_

G'

1

Ist, wie in unserm vorliegenden Falle bei den Bergkrystallgewichten der cubischeAusdehnungscoefficient m p des Körpers P bekannt, so hat man, wenn S p , das specifischeGewicht desselben bei 0° vorstellt:

S =

S.

1 + m p t

so dass die vorstehende Gleichung I übergeht in:

I'.

G

7 «TO +m p t') 1, (1 -f- m p t)

G

G'

woraus also sofort das specifische Gewicht unsers Körpers bei 0° bezogen auf Wasser imMaximum seiner Dichtigkeit berechnet werden kann. Ist dagegen m p gar nicht oder nur un-genau bekannt, so sucht man zur möglichsten Elimination desselben auf der rechten Seite