Buch 
Bericht über die Arbeiten zur Reform der schweizerischen Urmaasse / von H. Wild
Entstehung
Seite
150
JPEG-Download
 

150

v

der Gleichung I, wo es in dem Verhältniss - steckt, die Temperatur des Wassers t'

P ' S

sehr nahe an diejenige der Luft t heranzubringen, so dass eben die Grösse nahezu

gleich 1 wird; oder wir stellen eine zweite ganz entsprechende lieobachtungsreihe für emevon t' möglichst verschiedene Wassertemperatur an, aus der wir einen zweiten der GleichungI' ganz entsprechenden Ausdruck für S p , 0 ableiten. Durch Division dieser beiden Gleichungenwird dann zuerst die Unbekannte S p , 0 eliminirt, worauf wir rechter Hand bloss m p als un-bekannte und somit zu berechnende Grösse übrig behalten.

Um zu erfahren, wie genau wir wieder alle die einzelnen Grössen in der Gleichung Tmindestens bestimmen müssen, um eine gewisse Fehlergrenze dS p , des Endresultates nichtzu überschreiten, differentiren wir dieselbe der Eeihe nach den verschiedenen Variabein.

Setzen wir dabei der Kürze halberdie Werthe:

G

= K, so finden wir so für die zu tolerirenden Fehler

d 1, = d S P ,.d w,. = d S Pi.d ni = d S

d K = d S D

K 1l + m P t

K 1

K (1 + m p t')K 1

K w,.. t' t. 1,(K- l) 8

1, (1 + m p t) w,. (1 -f- m p t')

Wir haben hiebei unterlassen, die Fehler für t und t' ebenfalls direct zu ermitteln, dadie genauem Bestimmungen hiefür durch die Werthe von dl, und dw, gegeben sind, viewir gleich sehen werden. Es ist nämlich zufolge § 23:

! _ A JLT.B *

ll 14- a t

also

d h = d 1,d h' = d 1,d t = d 1,

-j- «tA

1 + «t

A . B

(1 + «t) a

A . (h B h') «