Band 
[Dritter und vierter Theil.]
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widerspricht demCharakterdesZechsteins nicht; dem-ohngeachtet scheint es mir viel gewagt zu seyn, den inso ungeheuerer Mächtigkeit und bis zu so ungeheuererHohe aufsteigenden Alpenkalkstein (dee sich noch da-zu in verschiedenen andern Verhältnissen ganz vomZechstein unterscheidet °)) mit dem im nördlichenDeutschland nur bey einer ziemlich geringen Verbrei-tung vorkommenden Zechstein für einerley Gebirgsarkzu erklären. Sollte man aber, um jene Combinationzu rechtfertigen, den Zechstein zu einer (von der zwey-ten Kalkformation, mithin auch vom Höhlen undJurakalkstein (B. I. S. ?Z. 2 ). >>. S. 94. u.f) ganz zu trennenden,) dritten Haupt-Kalkformationerheben? dann müßte man annehmen, daß diese drit-te Haupt-Kalkformarion (der 'Alpenkalkstein) sich inderjenigen Suite von GebirgSarten, die zusammendas Kupferschiesergebirge (N. I. 7.) ausmachen,nur unbedeutend (durch den Zechstein und Mergel-schiefer) repräsentiere (vergl. B. l. S- n. und 27.ingleichen B> H- S. 109.).

Die Folge mag nun aber für die eine oder dieandere Vorstellung entscheiden, so ändert sich dadurchin nachstehender Beschreibung derjenigen Gebirgsar-ten, die ich für jetzt noch nicht als eine besondereHauptformation, sondern nur als die zur untern Hälf-te der »nrern Kalksteinformativn gehörigen Gliederannehme, nichts ab.

- Aeusere

V. Humboldt !' und Bonplands Ideen ZU einerGeographie der Pflanzen, nebst einem Narurge--mälde der Tropcnländer, 1807. S. >47.

,) Die richtigste, mir bekannte Charakteristik des 2 k-penkalklrein» danken wir dem Herrn Escker in derLIlpina. Einen AnSzng davon findet man in Leon-bars-! Tascbenbucb für Sie gesammre Mineralogie,I8c8. B. U. S. 287. bis 292.