Band 
[Dritter und vierter Theil.]
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felder Steinbrüche ungemein schöne, obschon etwasftärkere (gewöhnlich 4 bis 12 Zoll dicke) Quadern.

Bisweilen findet man auch bey ihm, wie beymSkiiitstein (B. lk- S. >?.), eine ganz wunder-bar gekrümmte, oft concentrisch gedrehte Formder Schichten; bisweilen begleitet sie zwar die imKupferschieferflötze vorkommenden Rücken, wie wei-ter unten erwähnt werde» soll; bisweilen aber scheintsie auch ganz unabhängig davon zu seyn. In grö-ßeren Parlhien ist diese Structnr auch dem Alpen-kalk-fici» eigen; aber eben weil sie beym Zechstein in kleinernGruppen vorkommt, ist sie bey diesem noch auffallen-der. Die merkwürdigste Stelle, wo ich dieß Verhal-ten beobachtete, war auf dem Sanqerhäuser kiesenStalln, zwischen dem Marien- und Carolincuschachte.

Der reine dichte Zechstein hat auch bisweilen da,wo er nahe am Tage liegt, eine Anlage zu säulen-förmig abgesonderten Stücken (so am Iägersbergebey Wicderstädt, an der Landgemeinde bey Questen-bcrg u. a. a. Q.). Bisweilen kömmt er sogar in re-gelmäßigen, ziemlich rechtwinklig vierseitigen, scharf-kantigen Säulen von i bis höchstens 6 Zoll Breite,^ bis 2 Zoll Stärke und mehrern Zollen Länge vor.Diese Säulen scheinen jedoch mehr die Folge einerregelmäßigen parallelen Zerklüftung, als ursprüng-lich abgesonderte Stücke, zu sey»; sie stehen daherauch auf der Lagerstätte nicht aufrecht (wie sonst ge-wöhnlich säulenförmig und stänglig abgesonderteStücke), sondern liegen der Schichtung parallel.Selbst die Säulen haben eine fast unmerkliche Zer-klüftung nach ihrem langen Durchmesser; daher kannman sie auch wieder in mehrere dünne, stabförmigePlatten spalten. Sie entstehen sehr natürlich ausder plattenförmigen Structur, in Verbindung mit

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