Band 
[Dritter und vierter Theil.]
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cke unddemHöhlenkalkstein eigen sind (B. H. S- 8;.).Eine einzige Erscheinung vieler Art ist mir aus demSangerhäuser Nester bekannt; hier wurde ganz un-erwartet i,n Jahr rZos. mit dem tiefen Scollnorte,zwischen dem Marien- und Earolinenschach(e an derabendlichen Seite des dortigen weiter unten zu be-schreibenden rückenartigen Strebes (Gewirres), überdem daselbst nur ganz schwachen Zechsteine, eineHöhle angefahren, die bey einer Höhe von 6 bis 8Zoll und einer Weite von i6biS 20 Zoll sich auf eineunbekannte Lange fortzieht; es brache» starke Wassermit Schlamm (oder aufgelöster Asche) und Bröckelnvon den, über dem Zechstein liegenden Stinkstein,Rauchwacke und groben Sand aus ihr hervor, dienur erst nach einiger Zeit schwacher wurden, an-fangs aber drey Tage lang ununterbrochen abliefen,so daß die Ersteeckung dieser Schlotte nicht unbedeu-tend seyn kann. Ueberhaupt zeigt der Zechstein indasiqer Gegend verschiedene ungewöhnliche Structur-verhültnisse; da diese aber Folge» von der dortigenrückenartigen Beschaffenheit des Flötzeö sind, so wer-de ich sie weiter unten umständlicher beschreiben, auchwerden in dem Abschnitte von den rückenartigen Ver-änderungen im Kupferschieferfiöße noch andere Bey-spiele von dergleichen Abweichungen des Zechstcinöin Lage, Skructur und Mächtigkeit vorkommen.

Im Gotrlober Nester bey Sangerhaufen habeich solche Schwülen, wie sie ini Muschelkalk (B- k.S. 70. 7 s.) vorkommen, auch im Zechstein ange-troffen; sie sind im Letzter» meist gerade, aber so aus-gezeichnet wie Schilfstängel.

Sehe selten enthalt der gan; reine dichte Zechstein -kritzlige oder grose rundknollige abgesonderte Stü-cke (so im Goldgrund bey Eresseld).

Die