Band 
[Dritter und vierter Theil.]
Seite
13
JPEG-Download
 

Die Trümer, Spalten und Alüfte endlich, die(>ch in den tiefer liegenden Flöhen oft als sogenannteRücken zeigen, fangen meist schon im Zechsteme anMerklich zu werden; wie man dieß auf mehrerenSchächten der Mansftldischcn und Sangerhäuser Resiere wahrnehmen kann; doch werde ich dieses Ver-hältnisses ebenfalls erst am Ende gegenwärtigen Ban-des näher gedenken.

B e y m e n g u n g e n.

Gewöhnlich ist der Zechstein einfach und homogen;doch enthalt er bisweilen folgende Beymeugungen:

r) Die dunkle, der Rauchwacke sich näherndeAbänderung (bey Hettsiädr, im Oelgrunde, bey Obers-dorf und Pölsfeld ) ist mir sehr vielen starkglänzenden(grauen und schwarze») Blättchen, bisweilen auchmit einzelnen weissen matten Puncten,' Flecken undTrümern von Ralkspath gemengt. Am ThüringerWalde (so bey Jllmenau und bey Albreclfts im Hcu-nebergischkn) zeigt sich der Kalkfpach mehr in kleinenDrusenräumcn.

2) Eben anch am Thüringer Walde (in derGegend von Ahlstädt im Hennebcrgischcn) habe ich,in der Nähe der Grube Hcrrnstcin, eine schöne, nochwcnig bekannte Abänderung von Faserkalk gefunden,die auch dem Zechstein anzugehören scheint; sie istvon dunkelhaardrauner Farbe, bisweilenins bräunlichschmarz übergehend, auch streifenwei-se röchlichbraun gefärbt,kömmt in 2 bis z Zoll starken Etlgen, und nach de-ren Zerstörung in dergleichen eckigen Stücken,die auf den Aeckern umher liegen, vor,

aus»