Band 
[Dritter und vierter Theil.]
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von Gerbstadt gegen Morgen) mittheilen/ wurde das-selbe mit 9 bis io Lr. Breite, zwischen zwey paralle-len Rücken, auf eine länge von mehr als zocr Lrn.abgebauet. Die Körner von dichter, erdiger undstrahliger Kupferlasur waren traubenförmig zusam«rnm gehäuft, und bildeten nierenförmige Srucke bisj"r Gröse einer Faust und bis zu i O, auch wohl zu i;Pfunden am Gewicht. Wenn sie dicht wurden, hak-ten sie flachmuschligen, wenig glänzenden Bruch undganz dünnschalig-concentrisch abgesonderte Stücken;dann waren sie auch bisweilen in der Mitten hohl undaufgerissen, zumTheil sogar bröcklich, immer aber in-nen dunkler als auswendig; ich besitze selbst derglei-chen rundlichknollige Stücke bis zu der Gröse einerHasel- oder Wallnuß, die auswendig schmalteblanund matt, inwendig!aber aufgerissen, dabey dunkel-lasurblau und in den zeitigen Einschnitten mit einemfeindrusigen Ueberzuge versehen sind. Alle diese Stü-cken lagen unter einer big 4K. starkenLeimcnschicht,eben so tief unter Tage; machten ein 4 !r. starkesFlötz von grauem Mergel, mit Sandkörnern undGlim-mer gemengt, aus, unter welchem ein >2 bis >6 Zollstarkes Flötz von leichtflüssigem Eisenstein und dannZechstein lag "). Zugleich mit der Kupferlasur

kam

Desselben nähere Erläuterung über Schiefer«Und Erwarten au» dem Mansfeldischen, im Na-turforscher, 178;. St. 2i. S. >8; bis « 87 «

Ueber die Berg- und -Hüttenwerke im -Herzog-thum Magdeburg im Bergmännischen Journal,Iahrg. lV. L. 2. S. 472.

Eine ähnliche Formation kömmt nachHerrn »lipp-steins Nachricht in der Dergdanknnde 2ten Pand«.bey Stadtbcrgen, im ehemaligen Kdllnischen .herzogthnmWestpbalen, vor, S.Bergm. Journal, Jabrg.

LV. L. ». S. 299. D