kam in den nämlichen Stücken auch bisweilen Ma-lachit, Knpferglas und Fahlcrz vor, besonders be-standen aus solchem die grösern und reinern Stücke,die dann oft nur einen grünen oder blauen, einige Li-nien starken ockerartigen Ueberzug hatten. EinigeStücken sollen auch mit Kiespuncten, oder mit kry-stallisirtem Quarze und Bruchstücke» vonCalcedons?)durchwackssen; andere aber mit Sande gemengt ge-wesen seyn (daher auch wohl diese Lasurkörner bis-weilen als Sanderze aufgeführt werden). Ungewa-schen hielten die mit Lasurkörnern gemengten Letten-erze l bis >4 p.C. Kupfer; 8 bis ro Fuder davongaben, auf dem Schlammgraben aufbereitet, t FuderSchlich, und dieser hielt 8 bis 9 p. C- Kupfer. Diereinen Lasurkörner (oder, wie man sie nannte, blauenHücken) hieltenaCtr. 20, auchwohl zo bis48PfuridKupfer, aber kein Silber; und aus einem CcntnerHaufwerk hielt man ohngefahr 4 Cntr. dergleichenKörner aus. Man bebaute das Flöß damals mitansehnlichen Gewinn, und förderte davon jährlich260 bis 270 Fdr. rohe Letcenerze.
Noch erwähnen Lasius und HauSmann vom nieder-sächsischen Zechsteine das Vorkommendes Nlcyglanzin Nestern und Trümern (am Külf ohnweit Brüggen und am Butterberge bey der Kömgöhütte) '
Der-
Dageqen scheint eine von Herrn tlllmann beschrie-bene Bleyalanz- und Kupfererzniederlage im Schiefer-thon »nr> Kalkstein des Slätkebergs obnwcir Franken-berg, entweder der Muschelkalk- oder einer ganz lokalenKalkformaiwn anzugehören. S. Ullmanns minera»logisctie Deobacbtnngen, B. I. S. il bis ig.
S. Lasiu« ». a. Ü). B I. S. 242.
Hausmann in ven norvoeurschen 2be/krägen,St. 1. S. 96. und St. 2. S. 96.