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Versteinerungen.
Versteinerungen sind dem Zechstein nicht fremd,aber doch mehr gewissen Gegenden eigen, als allge»t^ein in ihm verbreitet.
Schon Luchsei bemerkt von dem untern Kalk»stein, „er habe wenig Muschelarten, ausser an den„Scheidungen der Schichten; doch fänden sich die„Gryphiteu (mehr umsteinc als versteinert) in ein//Paar Schichten; hier und da sey auch versteinertes„Holz in ihm enthalten ' Da jedoch die Gry»phiten nur in manchen Strichen (namentlich am öst-liehen Fusse des Thüringer Waldes , im Neustadt»-sehen Kreise, bey Gera jm Saalfeldischen undSchwarzburg.Rudolstädtischen) im untern Kalkstein,in einem die Stelle des Zechsteins einnehmenden oderüber dem Zechstein liegenden Flöhe vorkommen, unddaher auch schon Herr Bergrach Doigr solches vondem Zechstein, unter dem Namen (jrryplsttenkalkabgesondert hat *'), so habe ich auch dieses Gryphi»tenkalks bereits im zweyten Bande S.ioz. um-ständlichere Erwähnung gethan. Bey alle dem aber
be-
S. Fsicksel älteste Geschickte des Erd-und Men-schengeschlechts, S. zr. Z2.
^°) Der Gryphitenstrich den Gera geht bevm DorfeSchrvaare an, und erstreckt sich den einer Breite vonvhngefähr ^ Stunde gegen Stunde bis an ren kl»sterflnß; an jenem Ansangspuncre sind die Grvpbiiensehr klein, werden aber nach erwähnten Fluss, zu im-mer grbsrr, so dafi. wie Hoppe bemerkt, die grösernMuscheln bey der Richtung des StrowS von Morgengegen Abend, sich zuletzt abgesetzt haben mögen. S.Hoppe kurw r-eickroibung r-erlieinorrer Grypl'i-ten und «„derer Fossilien, so um Ger « befindlichfind. Gera 174?. 4. S. «6.
*') S. X>oigrs praktische Gebirgskunde, S. i iz tz. 67.