Band 
[Dritter und vierter Theil.]
Seite
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Die Fäule ist gewöhnlich am ausgezeichnetstenin Bänke von einigen Zollen Stärke Aostckftchter;klohig oder ungeschichtek kömmt ste nur selten vor(wie bey Wolferode im Nester 6. und ?.). In ^mDachklvhe und den Oberbergen aber ist die Schich-tung weniger ausgezeichnet.

Nebenbey ist die Fäule oft stark zerklüftet undvoller offner, bisweilen ziemlich weiter, spalten Zdaher dient sie in manchen Gegenden dem Bergmann zu Abführung der Grubcnwasser (so wurden >>n rct«rnrnger Bergwerke das Borstenthaler und Eichender»gcr Nester blos dadurch trocken erhalten, daß die Was-ser ihren Abzug durch die Fäule nach den benachbar-ten Kalkschlotten nahmen); eben so nachtstellig aberführt ste auch bisweilen tiefen Bauen Wasser zu.

Die Neigung zur Cuvrrnvfträt, welche schonmehrmals als bezeichnend für die ganze untere Kalk»formation angegeben worden ist (L>. ll. S. 65. 67.74- 7 5.)'zeigt sich im Dachflöße oft bis zum Abbruchweder. Theils ist es rafflich und zerschnitten; theilsist es wie zerfressen, oder hat blasige Höhlungen;diese Blasenraume sind bisweilen leer und von einemso gefloßnen Anschn wie Schlacken, bisweilen abermtt einem talkartigen Uebcrzuge begleitet (so biswei-len rn den Tiefbauen des Kunstschachr T im Nester8. bey Eisleben und des Gute Nachbarschachtes un-ter der Morgcnsterner Strecke am Welbisholze);theils enthält es Röcheln und Höhlungen von Kopf--Seose, die' entweder Wasser einschliefen, oder einenralkspathaetigen drüsigen Ueberzug haben (so zwischen^sft'olmen- und Jacobusschachte im Sangcrhau-ser Nester); bisweilen enthalt es auch längliche Drur

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