Band 
[Dritter und vierter Theil.]
Seite
41
JPEG-Download
 

hends (besonders aber in den Oberbergen) sehr starkstad innig, mit äuserst feinen, stanbartigen, weiß-lichen Giiimnerchcilchen gemengt.

Nächstdem kommen bisweilen in den untern !a«gen des Dachstöhes, aber doch bis in die Fäule her-aus, feinsandige, grünlichgraue und bräunlich-röche Lagen oder Schweife vor, die ungemein starkmit deutlichernGlimmerblattchen gemengt, dünn- undunvollkommenschicfrig, auch 6 bis 10 Zoll starksind° '); sie verlaufen sich nach und »ach streifenwei-se in das übrige Dach, und haben die vollkommensteAehnlichkeit, theils mit manchen Flöhen aus demThon- und Sandgebirge (B.!- S- 9z. 94-), theilsmit einigen Abänderungen des Weißliegenden, dahersie auch für die Identität des iehtern mit der unternKalkformation sehr aufklärend sind; an der Luftwerden sie mürbe und zerbröckeln sich. Bisher habeich diese eisenhaltigen rothen Lagen nur im Obersdor-ferRefier des Saugerhauser Bergwerks gefunden, wosie aber in den Jahren >809. bis c8> 2. oft in ziem-lich anhaltenden Strichen vorkamen. Selten ge-hen sie aufwärts big zum Zechstein (doch war dießder Fall in 50 Wachtern vom SchachteB des genann-ten

") Genauer beschrieben sind sie von folgender Beschaf-fenheit :

theils blanlich- und grünlich grau» theils bräunlich«roth ersteres schwach-letzteres sehr stark scbim-. mernv, beydeS rührt von fremdartiger Beimen-

gung her;

im Grosen unvollkommen grobschiesrig; im Rteinen istErsteres splitkrig,Letzteres napfsbrmig (flachmuschlig),balbbace,

leicht zecspringbar,nicht sonderlich schwer;

bevdes braust nicht sehr stark mit Säuren (doch dasrothe mehr wie das graue).