phia p. 286. Georg. Cedreuus in Hist , p. 431. PauliDiaconi historia lib. 19, ( ed. Basii. 1569. 8. p. 602).Nach M i ch a e l G l y ca s, P. IV. p. 276, soll es unter H e-ra cli u s geschehen seyn. Wenn in der A r in e n i s ch e n C hr 0-n i k von Matthaus E r e tz (m den Notices et Extraits dela bibliotheque du Roi, tome IX) gesagt wird, es sey im79(1°« Jahre der Armenischen Zeitrechnung rother Schnee gefal-len/ so ist es wahrscheinlich von demselben Ereignisse zu ver-stehen.
Im dritten Jahre der Regierung des Constantinus IV.,oder Copronymus, also ungefähr im Jahre 748, ist, nach'.Theophanis Chronographia, p. 35 i ein Zeichen amnördlichen Himmel gesehen worden, und es hat an mehrerenOrten Staub geregnet. Wenn hier nicht etwa von zwey ganzverschiedenen Begebenheiten die Rede ist, so ist dieses als einmit einem Feuer-Meteor verbunden gewesener Staubniederfallanzusehen.
Auch zur Zeit dcS Kaisers Mi ch a e l III., also ungefähr umdie Mitte des neunten Jahrhun-erts, ist blutrother Staub ge-fallen , nach der Fortsetzung dis Georgius Monachus,ed. Par. p. 534 . Wahrscheinlich ist dieses derselbe Niederfalleiner dem geronnenen Blute ähnlichen Substanz gewesen, wel-cher nach den in der Ghrestomstie Arabe von De Sacy,und aus dieser in Gilbert's Annalen der Physik,B. 5 o, S 298, angeführten Schriftstellern K azw ini undElmazen im Jahre 245 der Hedschra, also ungefähr umdas Jahr 860 sich zu Balk ereignet hat.
869, soll es in der Gegend von Brixen drey Tage langsogenanntes Blut geregnet haben. _Hadr. Barlandi historia-rum liber (Lovan. i 566 ) fol. i 3 o. b. Dieses kann vielleichtmit dem vorigen einerley Ereigniß gewesen seyn, und der Staub-niederfall sich über einen beträchtlichen Theil der Erde erstreckthaben.
JmJahre 3 iq der Hedschra, oder nach unserer Zeitrechnungungefähr im Jahre 929, fiel zu B a g d a d, nach Erscheinung ei-ner Rothe am Himmel (also vermuthlich nach einer Feuererschei-nung) auf die Dächer eine Menge röthlicher Sand, nach denarabischen Schriftstellern, welche von O. u a t r e m e v e in seinen