Band 
[Dritter und vierter Theil.]
Seite
160
JPEG-Download
 

lich häufig kommen auch plattgedrückte Nieren vonmehrern Zollen im Durchmesser vor, die fast nur auschwachen concentrischen lagen von stahlgrauem Ar'senickkies mit eingesprengtem Kupferkies bestehe»'DerKupferkies findet sich auserdem noch, den kalk«"''tigen lagen in feinen Puncten bcygemengk. Sch'^'felkieS in ähnlichen plattgedrückten Nieren scheint b«'sonders auf dem St. Jacob und der Hirschjunge vor'gekommen zu seyn. Uebrigens erwähnen noch ältereSchriftsteller, ästiges und knospiges Gediegen S"'ber, angeflogen Gediegen Kupfer, RothkupfererjZiegelerz aus den Goldlaukerschen Schiefern

Das mit dem GüldneRosenstolln im 5 asten jach'ter überfahrne Flöß, beschreibt Gläser, zu dessen Zeites bebaue wurde, als 12 bis15 Zoll mächtig; hiervonbestanden die obersten 6 Zoll ausSchaalschi'efern, >nwelchen Fahlerz und Kiestrümer, einen Messerrückenbis H Zoll stark, durchfcßten; nach diesen kamenSchramschiefcr 6 bis 8 Zoll mächtig, in welchen st/doch nicht so viel Erz lag als in jenen, auser bey e>'nigen Wechseln und übersehenden Klüften, wobeyman auch etwas Gediegen Kupfer und derbes Bu^'kupsererz verspürte.

Die übersehenden Wechsel, an deren einem a>'fdem Güldne Rosenstolln das Flöh 2 Lachrer in ^Höhe stieg, hatten veredelnden Einfluß auf Mächtig'keit und Gehalt.

Die Schiefer von der Hirschzunge und der Weist

sen

") S. Vollständiger Eakalogus einer Suiten«!^'veraliensammlung. 1772. S. aZl.

Glasers Versuch einer mineralogischen Befibee"bring der gefürstcken Grafschaft Henneberg , i? 75 '