za6 o—o
gardt, weniger ausgezeichnet bey Tübingen u. s. f')vmkömntt. Er hat nur wenig AehnlicheS rn" d^nsogenannten krystallisirtcn Sandstein von Fontaine-bleau ; wohl aber erscheint er, nach den umständliche«Nachrichten die Hr. v.Struv darüber mittheilt^ >unter folgenden Verhältnissen. Die krystalln»! lBildung (sind eö Krystalle? Afccrkrystalle? oder o o-se Coagulation?) zeigt sich vorzüglich aufden Pla^ ^oder der ebenen Oberfläche eines feinquarzigcnsteins, der zwischen den obern Thonschichten, bain ganz dünnen, bald in dickern Platten und ,(von einigen Linien oder einem Zoll, bis zurtigkeit von einigen Schuhen) vorkommt. Der S»" .stein ist meist graulich, und gewöhnlich zeigen sich^seiner unsern Oberfläche noch Spuren des bla"Thons, der ihn) zum Dache dient. Zuweilen fEsich auch Höhlungen in ihm, die meist mitThon a"gefüllt, bisweilen aber auch leer sind; in diesen ^ticfungen haben sich ebenfalls bisweilen wurstsKrystalle gezeigt, die meist in blauen Thon ei»l1^" .sind. Die rcgelmäsigsten Krystalle zeige» sich ^nur auf der Oberfläche des Sandsteins, in sollko"'nen Würfeln, oder in sehr kurzen vierseitigen So"mit etwas concaven Seitenflächen, oder in Rho»'' .mit etwas eingefallenen Flächen, bis zu ^ oder i 6oGröse; diese Krystalle sind bald einzeln, bald Le-rere bey einander, bald sind sie zusammcngcha"! 'meist sind sie mit einer Ecke oder bis zur Halste e<>gewachsen. Alis der Oberfläche des Sandsteins, .diese Neigung z»r Krystallisation zeigt, bildet^'nicht selten ein feiner quarziger Uebcrzug, der ^denglanz hat, und aus sehr feinen Faser» bem^
S. v. Srruv a. a. tv-, S. iz. bis 21 ., ^
und ;z.