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endlich groß ist. Von allen diesen Farben wird also derrothe am wenigsten, und der violette am meisten durch dasGlas gebrochen, oder von seiner frühern Richtung abgelenkt.Wird das Prisma in verkehrter Richtung, also die brechen-de Seiten desselben aufwärts gehalten, so erscheint das far-bige Sonnenbild unter dem ersten kreisförmigen, aberdie rothe Farbe ist immer noch die nächste an dem Kreise,oder sie nimmt jetzt den obersten, und die violette den unter-sten Theil des gefärbten Spectrums ein.
Sammelt man alle diese farbige Strahlen durch eineconvexe Glaslinse, so erscheint der frühere weiße Strahlwieder. Wird aber bloß einer der einzelnen farbigen Strah-len durch ein zweytes Prisma geleitet, so ändert er wederseine Brechung, noch seine Farbe, zum Beweise, daß dieFarbe nicht eine bloße Modifikation des Lichtes ist, die durchdie Mittel, durch welche es geht, hervorgebracht wird, son-dern daß sie dem Lichte selbst eigenthümlich angehört. Uebri-gens bringt die bloße Ähnlichkeit der Farben nicht auchschon die Ähnlichkeit des Lichtes hervor. Denn wenn manverschiedene Strahlen des Sonnenlichtes z. B. blau und gelbmischt, so kann man dadurch eine grüne Farbe hervorbrin-gen, die dem ursprünglich grünen Strahle vollkommen ähn-lich ist, aber der so künstlich zusammengesetzte Strahl wirdvon einem Prisma wieder in seine zwey Grundfarben aufge-löst, während der ursprünglich grüne Strahl durch dasPrisma, sowohl in Beziehung auf seine Brechbarkeit, alsauf seine Farbe auch nicht die geringste Aenderung leidet.Wenn man die Länge des ganzen farbigen Sonnenbildes alsdie Einheit annimmt, so beträgt davon das rothe Licht 0125,orange 0.075, gelb 0-135, grün 0.167, lichtblau 0-167,dunkelblau 0.111 und violett 0-222. Werden diese Farbenin derselben -Ordnung und in denselben Verhältnissen aufeine Scheibe aufgetragen, und wird diese im Sonnenlichte
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