Höhle von K i r k d a I e.
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Höhle von Kirkdale. — Sie wurde im Som-mer 1821' beim Strassenbau zufällig entdeckt, und baldvon Bückland 1 ) genau untersucht. Sie liegt etwa 25 (Engl.)Meilen NNO von der Stadt York , zwischen Helmsley undKirby Moorside, am östlichen Fuss der Hambleton Hills,am südlichen Ende des Hodge Beck Thaies, wo dasselbein das Pickering Thal mündet, eine achtel Meile von derKirche von Kirkdale, am Thalabhang, im Oxfordoolit undCoralrag und beinahe 80 Fuss über dem Bett des Hodge Beck.Der Eingang zur Höhle soll anfänglich sehr schmal undmit Gebirgsschutt verstopft gewesen seyn; jetzt ist er un-gefähr drei Fuss hoch und fünf breit. Ihre Haupteinrichtungist OSO, geht aber mehrmal Zickzack. Sie ist 245 Fuss tief(Young, Bird). Im Innern ziehen noch einige schmälere Gängevon unerforschter Ausdehnung. Wo die Höhle an den zweioder drei Stellen von Spalten durchschnitten ist, kann mandarin aufrecht stehen. Das Innere ist mit Stalactiten ver-ziert. Dör Boden ist fast eben, und nur durch Stalagmitenunregelmässig. Weicher Schlamm und Lehm bedeckteden Boden auf eine Tiefe von durchschnittlich einem Fuss.Weder an den Seiten, dem Gewölbe, noch in den Plattenwar Schlamm zu sehen. Der Lehm ist thonig und etwasglimmerig, so fein, als habe er sich aus einem Schlamm-wasser abgesetzt; der Kalkgehalt rührt wahrscheinlich vondem aus der Decke tröpfelnden Wasser und den Knochenher. Ungefähr 100 Fuss tiefer in der Höhle wird der Ab-satz gröber und sandiger. In diesem Schlamm, dem Lehm,der Breccie und den Stalagmiten auf dem Boden und denen,die sich an den Wänden herunter zwischen den Schlammund das Bodengestein gezogen, liegen die Knochen^ unterdenen sich keine abgerollten fanden; Gerolle sind auch nichtaus dieser Höhle bekannt. Von grossen Knochen sind nur
J ) Bückland, Philos. Trans. 1833;
Reliq. diluv. S. I. t. 1. 3.