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Stunden 360 oder 15-24 Grade geben, eigentlich IZl. derWinkel an dem Wcltpole, welcher zwischen den beyden De-clinationskreisen enihaltcn ist, die durch die Endpunkte desFadens gehen. Ziebt man dann noch einen dritten Declina-tionskrcis, der durch die Mitte des Fadens geht, also aufihn senkrecht steht, so erhält man 2 gleiche und ähnlichesphärische Dreyecke, und daraus durch die bekannten For-meln der Trigonometrie
Sin — = Sin ——. Co, 5.
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und dieser Ausdruck ist ganz genau für jede Länge a des Fa-dens. Ist aber a nur klein, so kann man annehmena = 15t. Cos d
und dieß ist unser Ausdruck. Er setzt voraus, daß man einenFirstern oder ein unbewegliches Gestirn zur Beobachtung ge-wählt hat, und daß auch die Uhr genau nach Stcrnzeit geht.Wenn aber die Uhr nur nahe nach Sternzeit geht, wenn siez. B. in 24 Stunden Sternzeit 24 ll + 3gi6f, wo $ in Se-cunden ausgedrückt ist, oder wenn S die Accelcration derUhr gegen Sternzeit in einem Sterntage ist, so muß manstatt jenen constanten Factor 15 setzen 15 — 0-000174-.Geht aber die Uhr nahe nach mittlerer Zeit und ist ihreAcceleration in einem mittlern Tage, so wird man, wennman Fixsterne beobachtet, statt 15 setzen 15-041 — 0-000174- •Fn beyden Fällen endlich ist - negativ, wenn die Uhr gegenSternzeit oder gegen mittlere Zeit retardirt.
Eine zweyte Art von Micromctcr besieht aus einemhorizontalen und mehreren verticalen Fäden, deren Ebenedurch den Brennpunkt beyder Gläser senkrecht auf die optischeAre des Fernrohrs geht. Gewöhnlich hat man diese Faden-netze nur in solchen Instrumenten, die bloß zu Beobachtun-gen in der Ebene des Meridians bestimmt sind, wo also die