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kann diese Verticalitat durch ein Lvth prüfen, welches manin einiger Entfernung vor dem Instrumente aufhängt, unddessen Gewicht man zur Vermeidung der durch Luftzüge ver-ursachten Oscillationen im Wasser gehen läßt. Hat man diehorizontale Drehungsare des Fernrohrs durch weiter oben zuerklärende Mittel genau horizontal gestellt, so kann manden Faden an einem wohl bestimmten Objecte auf- und ab-laufen lassen, wo er, wenn er während seiner Bewegungimmer denselben Punkt des Objects genau deckt, verticalseyn wird. Thut er dieses nicht, so kann man das ganzeNetz durch eine eigens dazu bestimmte Schraube um seinenMittelpunkt so lange drehen, bis jene Bedingung erfüllt ist.
Ob die anderen verticalen Fäden mit dem vorigen pa-rallel sind, findet man, wenn man ihre Verticalität ebenso, wie die des vorigen untersucht, oder wenn man Sternevon nahe gleicher Declination und in der Nähe des Aequa-tors, wegen ihrer schnellern Bewegung, während ihrer Kul-mination so weit als möglich über und unter dem Mittel-punkte des NeAes durch alle Fäden gehen läßt. Sind dieIntervalle für beyde Sterne bey denselben Fäden gleich, sosind die Fäden selbst parallel. Auf diese Art wird zugleichihre Aequidistanz geprüft, die zwar nicht absolut nothwendig,aber doch wünfchenswerth ist.
Ob der mittlere horizontale Faden genau horizontal ist,kann man durch Sterne prüfen, welche dem Aequator sehrnahe sind, weil diese um die Zeit ihrer Culmination eine ho-rizontale Linie beschreiben. Bleibt der Stern während seinemganzen Durchgänge durch das Rohr auf dem Faden, so ister horizontal.
Endlich muß auch noch der Mittelpunkt des FadenneßeSoder der Durchschnitt des mittleren horizontalen und verti-calen Fadens genau in der optischen Axe des Fernrohres, oderin der Linie liegen, welche die Mittelpunkte beyder Gläser