Band 
Zweyter Theil.
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Stcrnverschwindungen hinter terrestrischen Objecten in zwey<u> einander folgenden Nachten bestimmt werden kann. Nochentbehrlicher ist eine genauere Kenntniß der Uhr für die Sta-tionen 2,4,6 und 3, wo die Signale gegeben werden, weiles hier hinreicht, wenn diese Signale nur nahe um diefrüher verabredeten Zeichen gegeben werden, so daß alsoeine genaue und vollständige Zeitbestimmung nur in den bey-den Endpunkten 1 und 9 gefordert wird.

Man muß noch bemerken, daß diese Beobachtungen,wie die Erfahrung lehrt, eiuer großen Scharfe fähig sind,und daß die Resultate der Längendiffercnzen aus den einzel-nen Signalen selten über eine ganze Zeitsecunde unter einan-der verschieden sind.

3. §.

Die große Vollkommenheit, mit welcher jetzt tragbareIlhren (Chronometer) verfertiget werden, setzt uns in denStand, die Zeiten zweyer Orte unmittelbar mit einander zuvergleichen, und dadurch den Längenunterschied derselben zubestimmen. Ein Beyspiel wird das hier zu beobachtende Ver-fahren sogleich deutlich machen.

1736 den 29- März im wahren Mittage fand Zach inLondon die Eorreetion seines Chronometers -4 2" t gegenmittlere Londner Zeit, und aus vielen andern vorhergehen-den Beobachtungen folgte die tägliche Retardation desselbengegen mittlere Zeit 0". 1715- Den 27. Junius, also 29Tage später, kann er in Seeberg auf seiner Sternwarte an,und fand hier aus unmittelbaren Beobachtungen an diesemTage die Uhrzeit des Chronometers im wahren MittageSeebergs t 11' 1 19' 3 " 40.

Es ist aber nach den Ephemeriden die mittlere Zeit imwahren Mittage Londons für den 27. Junius 0 h 2' 34" 3.Zieht man davon ab die erste Eorreetion der Uhr des 29 (lc "May's oder 2"1 und ferner die Retardation der Uhr in 29