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Tagen oder 29 (0.1719). = 4"97 so erhält man die Uhr-zeit 1‘— 0 1 ' 2'27."23 des Chronometers für den 27. Juniusim wahren Mittage Londons , und daher die gesuchte Längen-differenz von London und Seeberg V —t = O h 43'23." 83Seeberg östlich.
Es darf nicht erinnert werden, daß diese sehr einfacheMethode der Längenbestimmung eine sehr vollkommene Uhrvorausseht, wenn sie auf Genauigkeit Anspruch machen soll.
§. 4.
Unter den Gestirnen eignet sich besonders unser Mondzu Längenbcstimmungen, weil er seinen Ort am Himmel füruns am schnellsten ändert. Wenn man daher an zwey Beob-achtungsorten, die nicht in demselben Meridiane liegen, dieDifferenz der Rectascension oder die der Declination einesFixsternes und des Mondrandes durch unmittelbare Beob-achtungen sucht, so werden diese Differenzen nicht gleich seyn,weil die Rectascension des Mondes sich sehr schnell in einemTage oft bis 15 Grade ändert: aber eben diese Ungleichheitder Differenzen wird uns auch ihre Ursache, den Längenun-terschied der beyden Beobachtungen zu erkennen geben. Be-sonders hat man zu diesem Zwecke die Rectascensionen vorge-schlagen , da diese sich an dem Mittagsrohre so genau beob-achten lassen, wenn man den Mond an beyden Orten mit ver-abredeten ihm nahen Fixsternen vergleicht. — Es sey tdie beobachtete Differenz der Culmination des Mondes unddes Sterns am ersten und t' an dem zweyten der beydenOrte, beyde in Sternzeitsecunden ausgedrückt, und a dieAenderung der Rectascension des Mondes in einer StundeSternzeit, ebenfalls in Sternzeitsecunden ausgedrückt, soist die gesuchte Längendifferenz x der beyden Orte in Zeit-secunden
(t'—t)
x - 3600 -- — (t'-t).
a