der Bau- Kunſt. 473
Auflo fung.
Machet vor ben etliche deer ⸗Bo-gen, und verbindet ſie ſo feſte, als es die0 des aufzufüͤhrenden Gewoͤlbes erfor-ert.
Richtet ſie auf den Mauren und Pfei-en worauf das Gewolbe ruhen ſoll, iner Laͤnge eines Bretes von einanderauf, und unterkeilet ſie, damit man ſieelwas nieder aſſen kan, wenn das Ge-woͤlbe um trockenen ſich ſetzet.
., Ueberſchlaget ſie mit Brettern, unduͤberleget ſie mit Ziegeln an den Orten,
erdertiefte Felder in das Gewölbe kom-men ſollen.
„Setzet auf den Brettern uͤber den Leer—Bogen aus beſonders dazu gehauenen
teinen das Gewölbe zuſammen, odermauret es aus ſeſten Ziegeln auf, etwanin der Dicke dreyer Ziegeln: wiewol, dadas Gewoͤlbe immer ſtaͤrcker treibet, jenaͤher es der Wiederlage komt, das iſter Maure darauf es ruhet; ſo wird esvon dem Schluß⸗Steine an„ gegen die
iederlage zu, immer um etwas ſtaͤr-cker gemacht.
Der 1 Lehrſatz.362. Die G muͤſſen eine ſtarckeViederlage baben, das iſt, auf ſtar-en Mauren und Pfeilern ruhen.
Gg 5 Be-
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