der Aſtronomie. 1257Der 3. Zuſatz.
286. Ihr koͤnnet nicht zweifeln, daß dieveraͤnderlichen Flecken, welche lauter Eigen-ſchaften des Schattens haben(§. 276),wuͤrckliche Schatten der Berge und Felſenſind.
Der 4. Zuſatz.
287. Weil die Berge en dem Monde einenSchatten werfen, ſo ſiehet man auch daraus,daß er ein vor ſich finſterer und undurchſich-tiger Coͤrper iſt.
Der 5. Zuſatz.
288. Derowegen wirft er auch beſtaͤndigeinen Schatten hinter ſich, der Sonne ge—gen uͤber(J. 5 Optic.).
Der 6. Zuſatz.
289. Wenn alſo eine Sonnen ⸗Finſternißiſt, ſo kommt die Erde in den Schatten desMondes(5. 240, gleichwie der Mond, in ſei-ner Verfinſteruna, in den Schatten der Erdetritt(§. 259). Demnach iſt die ſo genannteSonnen ⸗Finſterniß in der That eine Erd-Finſterniß.
Der 3. Lehrſatz.
290. Um den Mond herum iſt eine ela-ſtiſche und ſchwehre Luft, worinnen dieDuͤnſte aufſteigen, und durch Regen oderThau wieder herunter fallen, und Unge-witter entſtehen.
Beweiß.Wenn das Sonnen-⸗vicht durch eine gaͤntz-Kkekk 3 liche