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[Band 3.]
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1258
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1258 Anfangs⸗Gruͤnde

liche Verfinſterung uns entzogen wird, ſokan man um den Mond einen breiten hellenGlantz ſehen, welcher mit ſeiner Peripheriegantz parallel iſt(F. 251). Derowegen mußum den Mond eine fluͤſſige Materie ſeyn, wel-che ſich nach ſeiner Figur accommodiret, unddie Strahlen der Sonne, welche hinein fal-len, brechen und zuruͤck werfen kan. DieſeMaterie muß unten dichter und oben duͤnnerſeyn, weil der Glantz an dem Rande des Mon-des ſtaͤrcker iſt, als gegen ihr Ende, ja immernach und nach abnimt(§. 251). Derglei-chen fluͤſſige Materie, welche unſere Erde um-giebt, iſt die Luft(S. 24, 27 Aerom.& C. 279Aſitron.). Derowegen iſt auch um den Mondherum Luft. Und da wir befinden, daß unſereLuft unten dicker, oben aber duͤnner iſt, wegenihrer Schwehre und elaſtiſchen Kraft(9.79.24 Aerom.); ſo ſchlieſſen wir auch billig, daßdie Mond-Luft ſchwehr und elaſtiſch ſey:Welches das erſte war.

Es iſt aber die Mond⸗Luft nicht immergleich durchſichtig(„ 277,278), verurſachetein Zittern in dem Rande der Sonne(§. 251),und verwandelt zuweilen die runde Figur derSterne in eine Oval⸗Figur(5. 279). Da nundieſes alles in unſerer Luft geſchiehet, wennviele Duͤnſte in ihr anzutreffen ſind(§. 252,281); ſo iſt kein Zweifel, daß nicht auch dieMond⸗Luft zu der Zeit mit vielen Duͤnſtenangefuͤllet ſey, wenn man dergleichen Dingein ihr wahrnimt. Welches das andere war.Allein,