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10/2 (1789) Die Gradierkunst / Franz Ludwig Cancrinus
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der Salzwerkskunde. 58

an und für fid) ſelbſt(§. 252, 253 und 2 54). Vondieſer Groͤſe des Solenverluſtes alſo($. 246Zif. 12), will ich in den folgenden§.§. mehrhandeln.

$ 311.

Auch in der Groͤſe des Solenverluſtes ſinddie Salzſolen bei der Gradierung ſehr von ein-ander unterſchieden, und einige leiden, der Mengenach betrachtet, mehr Abgang an Sole in denerſten, andere in den mittleren, und noch anderein den bóberen Graden ihrer Loͤthigkeit($. 307),uͤberhaupt aber iſt der Solenverluſt bei den armenSolen groͤſer, als wie bei den reichen, ob ſchon,der Güte nach, der Solenverluſt bei den reichen.Solen immer betraͤchtlicher iſt.

$. 312.

Es ift bei einem Salzwerk immer noͤtig, daßman durch Verſuche beſtimt, bei welcher Loͤthig-keit der Solen, und alfo auch der Salzverluſtam ſtaͤrkſten(ei, damit man darnach die Gradie-rung einrichten, und bei einem geringen Verluſteſchwaͤcher, bei einem groͤſern aber ſtaͤrker troͤpfelnlaſſen koͤnne(§. 251, 252, 253 und 254), aberleider! werden daruͤber bei den Salzwerken zu we-nige Verſuche angeſtelt.

D 4$. 313.