der Salzwerkskunde. 58
an und für fid) ſelbſt(§. 252, 253 und 2 54). Vondieſer Groͤſe des Solenverluſtes alſo($. 246Zif. 12), will ich in den folgenden§.§. mehrhandeln.
$ 311.
Auch in der Groͤſe des Solenverluſtes ſinddie Salzſolen bei der Gradierung ſehr von ein-ander unterſchieden, und einige leiden, der Mengenach betrachtet, mehr Abgang an Sole in denerſten, andere in den mittleren, und noch anderein den bóberen Graden ihrer Loͤthigkeit($. 307),uͤberhaupt aber iſt der Solenverluſt bei den armenSolen groͤſer, als wie bei den reichen, ob ſchon,der Güte nach, der Solenverluſt bei den reichen.Solen immer betraͤchtlicher iſt.
$. 312.
Es ift bei einem Salzwerk immer noͤtig, daßman durch Verſuche beſtimt, bei welcher Loͤthig-keit der Solen ⸗, und alfo auch der Salzverluſtam ſtaͤrkſten(ei, damit man darnach die Gradie-rung einrichten, und bei einem geringen Verluſteſchwaͤcher, bei einem groͤſern aber ſtaͤrker troͤpfelnlaſſen koͤnne(§. 251, 252, 253 und 254), aberleider! werden daruͤber bei den Salzwerken zu we-nige Verſuche angeſtelt.
D 4$. 313.