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5 (1774) Die Grubenbaukunst / Franz Ludwig Cancrinus
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der Grubenbankunst. 9

jene'Seite wendet, lab. XXVll. kng. 82. lir. g,ungleich mehrere Vorteile, als alle andere Werk-zeuge, die man in dem gemeinen Leben zu demSteinbrechen gebrauchet.

§.

Der Schlägel, das Fäustel, oder das Hand-faustel, 1sb. l. k'ig. 6, bestehet aus einem eisernensechs Zoll langen, und ein und einem halben Zolldikken Hammer, der fünf Pfund schwer ist, aberzwei glatte stählerne Bahnen, und einen ein Fuslangen hölzern Stiehl hat. Zuweiln ist das Fäustelan einem Ende spiz, Vsd. l. b'iZ 7, und dannheist es ein Spizhammer, auch wol ein Schlag-eisen. Dieses kan man öfters, wie eine Keilhaue,gebrauchen. Zu diesem Werkzeug gehöret das Berg-eisen, Igb. !I. k'jZ. 8, welches sechs.Zoll lang, undan dem Kopf drei viertel Zoll dik ist, an dem andernEnde aber nach und nach in eine Spizze zusammenläuft, die aus gutem Stahl bestehet, wenn das Ei-sen nicht aus lauter Stahl gemacht ist. -Dieses Ei-sen, welches einen hölzern , zuweiln auch einen eiser-nen Stiel hat, der einen Fus lang ist, sezt man mftder linken Hand in die Schlechte des Gesteins (tz. 6.der unterird. Erdbeschr.), und schlagt alsdann solange mit dem Fäustel auf den Kopf desselben, bisein und etliche Stükken von dem Gestein, oder demErz abspringen, die dann bei dem Gestein wände,

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