n8 Anfangsgrunde der Rechenkunst.
sey, als Das Comma stehe hiek
allemahl bey der Ziffer, welche die Einer bedeutet-Mau siehet leicht, daß die Werthe der Ziffern, wel-che nach dem Comma gegen die rechte Hand zu fol-gen, nach eben dem Decimal-GeseH abnehmen, nachwelchem die Werthe der Ziffern wachsen, die vondem Ort der Einer gegen die Linke fortgehen. Jedegegen die rechte Hand folgende Ziffer hat einen zehn-mahl kleinern Werth, als sie in der nächst vorherge-henden Stelle würde gehabt haben. So bedeutetjede Ziffer nach dem Ort der Einer,in der ersten Stelle Zehnthcile,
in der zweyten Hunderctheile,
in der dritten Taufendkheile u.s.f.
Von der Einheit. Man nehme nur die lehte Zahlzum Exempel, so ergiebt sich die Richtigkeit folgen-der Ausdrücke von selbst.
24,5—24^
2 4 ,5 7—2 4^ —2 4-i-^i,
24,573 — 244^^ § — 2 4 ch 4? 4° 4?? 4° 4?^^
' u. s. f.
Es zerlegen sich demnach solche Brüche von selbst insolche Theile, deren Zähler einfache Ziffern, dieNenner folgendeZahlen sind i a>, 100,1000,10000zu s. f. so daß jeder folgende Nenner zehnmahl grös-ser, als der vorhergehende ist. Man nennt sie De-cimal, Brüche.
128 §.
Es lassen sich demnach die Ziffern, woraus einDecimal-Bruch besteht, auf ähnliche Art, wie dieZiffern einer ganzen Zahl, in Ziffern verschiedener,aber abnehmender Decimal-(Ordnungen ein-theilen,