Der I. Abschnitt. -19
der einen, zum Theil auf der andern Seite von kO.
Aber die Summe derer, die auf jeder Seite liegen,betragt zwecne rechte Winkel (22 §): also machensie alle die Summe von vier rechten Winkeln aus.
25 §-.
Alle Winkel lassen such nun in drey Classen bringen.
Jeder Winkel ist entweder ein rechter, oder ein schie.ser Winkel, und der schiefe ist entweder kleiner, odergrösser, als ein rechter Winkel. Winkel, die kleinersind, als rechte Winkel, heissen spitze Winkel (ncnii),und Winkel, die grösser sind, als rechte Winkel,werden stumpfe Winkel (obtuli) genannt. Diestumpfen Winkel kann mav wiedereinthcilen in solche,die kleiner, eben so groß, oder grösser als zwcenerechte Winkel sind: die erste Art könne man hole(concgvor) die letzte Art erhabene Winkel (conve-xv8) nennen.
Von zweenen ungleichen Nebenwinkeln LOL und^i^.LOH auf einer graben Linie H8 ist also allemahl dereine spitz, und der andre stumpf. Denn es wirdeiner z. E. LO8 < 4 /M8, und der andre LOH > 4HO8 seyn. Also ist LOK < k, und LOä> 8. (2 t§) folglich LOL ein spitzer, LOH. aber ein stumpferWinkel.
26 H.
Ein Winkel LOH der mir einem andern LO8.zu.7kiZ.sammengenommen zweene rechte Winkel ausmacht,heißt des Winkels LOK Ergänzung oder Komple-ment zu zweenen rechten winkeln. Ma» findetdieses Complement leicht für jeden gegebenen WinkelLO8, der kleiner, als zweene rechte Winkel ist, wennman den einen Schenkel 8O durch die Spitze O bis H
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