Band 
Der erste Theil. Die Rechenkunst und Geometrie.
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239
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Der m. Abschnitt. 259

2. Wenn OK die Grundlinie halbirt, undauf ihr senkrecht stehet, ober nicht durch L gehet: soziehe man LO, und es wird auch LO auf /^L lokh-recht seyn (57 §), welches dem 2, § entgegen ist.

Ein Durchmesser L? also, der den Winkel /^Lkdes Ausschnittes XL8K halbirt, steht auf der Seh-ne /Xk lothrecht, und halbirt diese Sehne.

Auch umgekehrt: eine grade Linie kk, welche dieSehne des Kreises senkrecht in O hal-birt, geht nothwendig durch den Mittelpunkt L,und halbirt den Winkel ^VLK des Ausschnitts ^KLL.

59 §-

Die Lage einer graden Linie AL gegen eine an-dre -X6 (2 Fig.) wird durch die Grösse des Win-kels K>VL bestimmt: und zwo grade LinienLO, haben in einerley Ebene einerley Lage, wennsie jede dritte grade Linie k? (42 Fig.) in derselbenEbeneuntergleichenWinkeln KÖO, K6Lschneiden.

Zwo grade Linien, die einander schneiden, habennicht einerley Lage: grade Linien also, die in ei-nerley Ebene einerley Lage haben, können ein-ander nicht schneiden.

60 §.

wenn in einem Dreyeck eine Seite 6 ?.verlängert wird; so ist der Winkel ausser-halb des Dreyecks so groß, als die Summeder beyden'Winkel.^^(7 und ^(7, die ihminnerhalb des Dreyecks gegenüber stehen.

Beweis. Es muß möglich seyn, durch L einegrade Linie Lk zu ziehen, die mit einerley Lag«hak. Diese muß zwischen LH. und LO ihre Lageerhalten, weil sie sonst mit zusammenliefe, wenn