Band 
Der erste Theil. Die Rechenkunst und Geometrie.
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259
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Der 1 H. Abschnitt. 259

86 §.

Zwo grade Linien LV, die mit einer^dritten parallel laufen, sind auch untersich parallel.

Beweis. Durch einen Punct I in- 1 », und ei-nen andern K in Lk), ziehe man 611 , diese Linie wirdauch Lk in I. schneiden (85 H.), so das; Olö^Os.?und 6KV - 61 .? (84 H.) ist. Also ist ferner 61 »-OI^O, und 60 (8' §.),

87 §.

Die drey Winkel eines Dreyecks zusammen betra-gen so viel, als die drey Winkel eines jeden andernzusammen genommen (72 §.). Wenn also zweyDreyecke einen gleichen Winkel haben; so ist dieSumme der beyden übrigen in dem einen so groß,als in dem andern. Sind zwey Winkel des einenso groß, als zwey Winkel des andern: so ist der drit-te Winkel in beyden gleichfalls von einerley Grösse.

88 §.

Durch einen Endpuncr ^ einer gegebenen^?,graden Linie ^ eine andre auf^ senkrechtzu ziehen.

Äufl. Man nehme von willkührlicher Grösse,und sehe auf ^l), als einer Grundlinie,das gleich-schenklichte Dreyeck ^6V. AuS dem Mittelpunct6 mit dem Halbmesser 6^ verzeichne man einenKreis, der durch v gehen wird. Man ziehe denDurchmesser O?: so ist eine grade Linie durch tV undL auf senkrecht.

Beweis. Es ist ^6V — 4- 6^? (72 §.)

r (5; §.) und aus eben der Ursache ^6?

R 2 26'äv.