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Der erste Theil. Die Rechenkunst und Geometrie.
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290 Äer Geometrie erster Theil.

Wenn ein grodlinichter Winkel kDk einem an«dem gradlinichten Winkel K/VL gleich ist; so paßteiner aus dem andern, und umgekehrt (i 8 §). Dasheißt, wenn die Spitze des einen O auf der Spitzedes andern ^ liegt, und der eine Schenkel O? aufso liegt der andre Schenkel I)L auf ^k. Esliegen die beyden Schenkel des einen Winkels völligauf den beyden Schenkeln des andern, und dies rührtdavon her, weil m jedem alle Theile einerley Lage ge-gen den andern Schenkel haben. Wenn demnachdurch ^ eine dritte grade Linie gehet, die von Hkund /VL unterschieden ist; so fällt sie entweder ganzzwischen und ^6 in oder ganz ausserhalddiesen Schenkeln. Das ist die Ursache, warumman sagen muß, es sey 1^6 > Kä6 und r'^6 <

Aber man setze, durch 6 sey die grade Linie 6klgezogen, die mit 66 selbst den Winkel K6l-l macht,und man wollte fragen: wie groß ist der Winkelden die gcbrochne Linie mit ^6 mächt?Man müßte ohne Zweifel antworten: Nicht die gan-ze Linie lä6^ macht mit einerley Winkel; son-dern das Stück l^6 den Winkel 6^6, das Stück1^6 aber auf eben der Seite einen grösser» WinkelFrägt man also: was macht mitfür einen Winkel? so kann man wiederum nicht an-ders, als so antworten: nicht die ganze Liniemacht mit ^k einerley Winkel; sondern das Stück6^ gar keinen, k^6 aber den Winkel käOö.

Man ziehe nun OK so, daß K6X > K6L4 wird,und frage: was macht K6/V mit ?cL für einen Win-kel? Ist wohl ein Gedanke dabey, wenn man ant-worten wollte, es sey der Winkel oder