Der VI. Abschnitt. zrr
k)aS ist die Ursache, weswegen man ganz allgemeindas Verhältniß A zu ö durch eben die zweene Pun-cte (:), welche sonst das Zeichen der Division ab-geben , auf diese Art, A : 6 bezeichnen kann. Ebendarum kann auch der Ausdruck : 8 — L: v imallgemeinsten Verstände eine Proportion bezeichnen,wie im ,70 H. d. R.
IZ6 §.
Wenn zwo Grössen einander gleich sind, und zwoandre sind ebenfalls gleich groß; so sind ohne Zweifeldiese vier Grössen einander proportional. So ist 4 r
4 -- 6 : 6 , und überhaupt —8:8.
Wären aber die beyden ersten Grössen gleich, unddie beyden letzten ungleich; oder umgekehrt, die bey-den letzten gleich, und die beyden ersten ungleich groß:so könnten diese Grössen einander nicht proportionalseyn. Es ist unstreitig 4: z un—6:6.
Wenn die erste grösser als die zweyte und die drit-te kleiner als die vierte; oder die erste kleiner als diszweyte, und die dritte grösser als die vierte ist: so^ findet zwischen diesen vier Grössen wiederum kein«Proportion statt. Es ist ohne Zweifel 4 r z un-- z»6, und 4:7 un—z:2.
»57 §-
Woferne man also aus andern Gründen versichertIst, daß vier Grössen einander proportional sind, undman weiß überdem, daß die erste der zweyten gleichsey: so ist auch die dritte der vierten gleich. Wennaber die erste grösser, oder kleiner, als die zweyte ist;so muß auch die dritte im ersten Falle grösser, undim zweyten Falle kleiner, als die vierte seyn. Istdie Proportion ^: L — L: 0 richtig, und ist ^ —
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