Band 
Der erste Theil. Die Rechenkunst und Geometrie.
Seite
425
JPEG-Download
 

Der XII. Abschnitt. 425

fiele KI. ganz in CD (io H.), und LO könnte KOnicht schneide».

Jede durch zwerne auf verschiedenen Seiten derEbene LO liegende Puncte X und I- gezogene grudeLinie KO, wird von der Ebene LO geschnitten: undjede durch zween« auf verschiedenen Seile» derEben«

Lk, liegende Puncte L und 1) gelegte Ebene LO,schneidet Lk.

»5.9 H.

Zwo ebene Flachen allein können keinen Körper >Z6einschliessen. Ja dies können auch drey Ebenen k.noch nicht bewerkstelligen; es werden wenigstensvier Ebenen dazu erfodert. Man stelle sich eineEbene, wie KLO vor, und gebe ihr die Gestalt einesDreyecks. Durch eine Seite KL lege man eineneue Ebene ^Lk, und ziehe in derselben wilikührlichdie grade Linie L^. Man nehme einen Punct A inL/V, einen andern O in LO, und lege durch Lund O, die Ebene ALO: so wird von diesen dreyenEbenen um L herum zwar ein körperlicher Raum ein.geschloffen, dieser ist aber noch nicht von allen Seitenbegränzk. Nimmt man aber überdem einen Punctin ^L, k in KL, O in LO, und legt durch k, Oeine vierte Ebene H.KO: so kommteinc körperliche vonVier ebenen Flächen eingeschlossene Figur heraus.

Z0O §.

Die ebenen Flächen, welche den Körper einschlies-sen, heiffen seine Seitenflächen (beärse) so wie diegraben Linien, worin die Seitenflächen einanderschneiden, seine Seitenlinien (lermini ImeLre;) ge-nannt werden.

Die Anzahl der Seitenlinien ist in jedem Körpergrösser, als die Anzahl der Seitenflächen. Es seyDd z nemlich

/