Von unbestimmten geom.Aufgaben. 5
4» §.
Wenn n eine gerade Linie bezeichnet, die vonilbi^,einem gegebenen Anfangspunkt ^ in gegebener Lagefortlauft, so ist jedes darauf abgeschnittene Stückwelches man hier eine Absciste nennt, als einbestimmter Werth von ,-r anztisehen. Weil fernerjedes Stück wie ^cz^nach einer Richtung lauft, dieder Richtung von ^ nach ? entgegen gesetzt ist ; sowerden die Werthe ^(^in Ansehung der Werthe -N'als negativ betrachtet. Uebrigenö bleibt es bey der2 tcn Foderung im Euclidcs: man kann jede vor-gezeichnete also bcgränzre grade Linie noch überihren Endpnncr hinaus verlängern, fo wieman anstatt jeder gegebenen oder bestimmten Zahlsich allemahl eine noch grössere denken kann. Dennes versteht sich von selbst, daß hier mir von Begrif-fen im Verstände die Rede sey.
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Es scy IMNXll'eine grade oder krumme auf einer i luzEbene vorgezeichnete Linie, und in derselben Ebenefty die grade Linie HO durch einen gegebenen Punct^ in bekannter Lage gezogen. Ferner sey /U> eineAbseifte auf der Are IM, die hier auch Abstissmli,nie heißt, und durch den Cndpunct l' sey eine andregrabe Linie gezogen, die mit /U' einen rechte», odersonst einen gegebenen Winkel einschließt, und jeneLinie lMOXiir in schneidet. Kann man nun zwi-schen x ^ ?/ eine solche Gleichung
finden, die für jede Abseifte tU' den Werth von l'X4,welche hier dieApplicare oderGrdinare heißt, an-gicbt; so dient diese Gleichung, so viele Puncte alsMan will anzugeben, die insgesammt in der Linie
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