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Von dem Zellgewebe. §. iz.
an einander gereihten Kügelchcn (Taf. III. Fig. 12.),noch mehr der Augenschein im Zellgewebe der Farrcn-kräuter (Taf. Vtil. Fig. zy.) und der linckes-cnntin (Taf. H. Fig. 8.) lehren, daß wenigstens ander Oberfläche und an der Epidermis die Wände desZellgewebes einen Durchmesser haben. Link hatdies neuerlich ebenfalls angenommen, und durchmeine Theorie von der Entstehung des Zellgewebes ausBlasen bestätigt.
Ja, es wird dies iroch wahrscheinlicher, wennwir uns des zusammen gesetzten Zellgewebes er-innern, welches in dem Marke vieler Wasserpflanzenund in dem Parenchym der Gräser und Cyperoiden sehrgewöhnlich ist. Taf. IV. F,g. 20. zeigt das zusam-men gesetzte Zellgewebe aus dem Halm des Papier -schilfs; Taf. VHk. Fig. 41. aus dem L^ai-Akurirrnirniiroduin. In beiden Zeichnungen sieht man dieWände der großen Zellen aus einem Gewebe kleinererZellen zusammen gesetzt, und in der letzter» Figurnoch hier und da Anfänge oder Ueberreste von Wänden,die nicht zur Ausbildung gekommen sind. Diese Ue-berreste sah A. Dpey zuerst,^) nannte sie Zottenund verglich sie sehr unschicklich mit den Zotten der Ge-därme. Nach ihm fand sie Rudolphi,^) undließ sie aus der Irrten und albn ab-
bilden ; auch er legt diesen Gestalten eine gewisse Wich«
75) Nachträge, i. r.
^6) VertiLnä. lier t« Usariem, XIV.
77) Bemerkungen auf einer Reise, II. 99.
78) Anatomie der Pflanze», Taf. U- Fig. ir,