Drittes Kapitel.
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tigkeit bey, obgleich er gesteht, daß sie Fortsetzungendes Zellgewebes seyen. Treviranus'^) findet diesezackigen Körper als Abänderungen der ursprünglichenBlasen, ungeachtet die Erklärung viel naher lag.
Diese zusammen gesetzte Beschaffenheit des Zell-gewebes, verglichen mit der Entstehung der Wändeaus an einander gereihten Kügeichen oder Bläschen(Taf. HI. Fig. 12.) widerlegt die Meinung von derganz einfachen Natur der Scheidewände des Zellgewe-bes auf das bestimmteste. Das Zellgewebe ist nichtauf einmal und durch einen Zaubcrschlag, wie Athene 'aus dem Haupt des Zeus, entstanden, sondern nachund nach haben sich die Urbläschen an einander gefügt,und oft ist es um deßwillen vom Anfang an zusammengesetzt.
§. 14 -
Gemeinschaft der Zellen mit einander.
Die Betrachtung der Scheidewände führt unszunächst auf eine wichtige Untersuchung, die, an sichschwer zu beendigen, durch widerstreitende Meinungennoch verwickelter wird.
Es frägt sich, wie die Säfte, die in den Zellenenthalten sind, aus einer in die andere gelangen? Obes zu diesem Uebergang eigene Organe giebt, oder aufwelche Art es sonst zu erklären ist? Ich gestehe, daßich diese Frage auf eine mich selbst befriedigende Artnoch nicht beantworten kann. Alle Tage sehe ich, daß
79 ) Dom inwend. Bau der Gew. S. 4. Taf. I- Fig. 2.