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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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Drittes Kapitel.

bekümmerten sich um das Wie? sehr wenig. Grcwstellt ohne Weiteres den Grundsatz auf: der Saft be-wege sich in dem Zellgewebe, selbst des Markes, solange die Pflanze noch jung sey.b') Diesen Grundsatzhaben alle spätern Schriftsteller, bis auf G. R. Büh-ln er, 2') ohne Bedenken angenommen, ohne ihn wei-ter zu erörtern.

Mirbel war der erste, der auf mechanischeWeise das Räthsel zu lösen suchte, indem er nicht bloß,wie die Physiologen des thierischen Körpers, unsicht-bare Poren in den Wänden des Zellgewebes annahm,sondern sichtbare Oeffnungen, mit besondern Wülstenoder Hcrvorragungen umgeben, in den Wänden derZellen darstellte, welche die Gemeinschaft hervor brin-gen und den Säften eine Bewegung nach allen Rich-tungen gestatten seilten. An mehrcrn Orten hat erdiese Meinung bis auf die neuesten Zeiten vorgetra-gen, ^') und, trotz der Widersprüche deutscher Natur-forscher, aufrecht zu erhalten gesucht. Es verlohntsich der Mühe, die Behauptungen dieses Schriftstellersnochmals zu prüfen und sie mit der Natur zusammenzu halten.

„ Nicht alle, aber doch sehr viele Zellen haben„siebförmig durchbohrte Wände, oder runde Ocffnun-„gen, welche von einer erstaunlichen Kleinheit kaum

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