Von dem Zellgewebe. §. 14. 9z
„den dreyhundectsren Theil einer Linie im Durchmesser„ halten. Sie sind in den Zellwänden selbst unordent-lich zerstreut; mit undurchsichtigen, dicken, unebenen„Wülsten umgeben, so wie die Spaltöffnungen in der„ Oberfläche. Es giebt große Röhren, die auch porös„sind, wo aber die Oeffnungen in gewissen Reihen„stehen; diese scheinen Abänderungen der Schrauben-„ gange zu seyn; denn im öntoinns und im Zucker-rohr bemerkte er den Uebergang der einen Form in„die andere."^) Die Einwendungen, welche ihmdagegen gemacht wurden, beantwortete er zwar ebenso keck als wortreich, aber ohne deßwegen die Sacheaußer Zweifel zu setzen. Es waren bloße Ausflüchte,wenn er die punklirten Rühren mit in den Streit zog,die andern Ursprungs find und deren Durchlöcherungnicht geläugnet werden kann. Was man ihm vor-warf, bezog sich auf die von ihm angenommene sieb-förmige Durchlöcherung der Wände des Zellgewebes,und auf die seltsame Behauptung, daß diese Löcher derZellwände mit Wülsten umgeben seyen. Da dies ge-läugnet wurde, so weiß er in seiner Vertheidigung,trotz aller Worte, nichts Reelles für sich anzuführen,als daß er sich aufsein gutes Mikroskop von Del-lebare beruft, welches diese Poren in der Gestalt zeige,wie er sie darstelle. Aber, wir können dreist behaup-ten, daß, wenn das Mirbel'sche Mikroskop so lügt,wie seine frühern Bilder zeigen, es längst verdienthätte, vernichtet zu werden. Indessen das Mikroskop
84 ) ^ourn. äs low. k>. 72, 20z. kliviiol. ve'-e'k.
i. Lj, 6§,