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Drittes Kapitel.
ist unschuldig: es würde, wenn es sich verantworten,könnte, uns den leicbtsinnigen und unwahren Beob-achter in seiner Blöße darstellen. Dies ist zum Theilschon geschehen; denn wer die letzten Figuren derMirbel' schen Vertheidigung mit der ersten Tafel indemselben Buche vergleicht: der muß gestehen, daßdie nothgedrungene Rückkehr zur Wahrheit sich hiernur gar zu deutlich offenbart.
Genug, die Mirbel'schen mit Wülsten umge,denen Poren in den Wänden der Zellen hat auße' ihmNiemand gesehen, und (wir sagen es dreist, weil wirnicht fürchten, an die getüpfelten Gefäße erinnert zuwerden) es wird sie Niemand sehen.
Zu entschuldigen war ich, wenn ich vor zehnJahren glaubte, Mirbel hätte die einzelnen Bläs-chen, welche oft in den Zellen umher schwimmen, fürPoren genommen. 2*) Bernhardt glaubt, die-se Verwechselung könne man einem guten Beobachternicht Schuld geben; aber er selbst wagt kein Urtheil,um so weniger, da ihn Mirbel's Verwirrung dergetüpfelten Röhren mit den siebförmigen Löchern derZellcnwande den Gesichtspunkt verrückt hatte. Ebenso ging es Trevi ranus, 8') der sich die Mühe gab,zu beweisen, daß die Punkte der getüpfelten Röhrenvielmehr opake Kügelchen oder Körner seyen: woraufdann Mirbel, im Triumph seines Sieges, ausruft:
„ Also ist es wahr, was ich behauptet habe. Trev.
85 ) Anleit. 1, 99.
86) Beob. lüber Pflanzengefäsre, z6.
8?) Vvm inw. Bau der Gew. 59 - f-