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Von dem Zellgewebe, h. 14.
„sieht schon die Wülste: hätte er mein Dcllebare'r„sches Mikroskop, er würde auch-die Löcher in den„Wülsten sehen." Noch eme Stelle, wo der redlicheDeutsche aufrichtig erzählt, was er gesehen, giebt demübermüthigen Franzosen neue Gelegenheit, sich seinesTriumphes zu freuen. Trcv. nämlich gesteht, daßer in der braunen Scheidenhaut der Fascrbündel des^8s>iclium bilix rnng einst helllcuchtende Porenin Menge gesehen habe, da er dieselbe Zellhaut imkolvpoäium nurerun nur fein punktirt gesehen.Er meint also, (etwas voreilig) die Poren könntendoch wohl aus den Punkten entstehen. Mirbel sagtdarauf: Wenn Trev. nicht von Vorurtheilen einge-nommen wäre, so würde er einsehen, daß die Zellhauteines Farrenkrauts nicht porös seyn kann, wenn esdie Zellhaut des andern nicht ist. Also, meint er,seyen die Punkte in der Zellhaut dessurkum auch Poren. Was Trev. gesehen, dashabe ich unzählige Mal beobachtet, aber ich halte jenehell leuchtende Körper für keine Poren, sondern fürHarzkbrner, deßgleichen so unzählige aus dem Zellge-webe der Farrenkräuter ausschwitzen, unter andernbeym l'liklvptfü'is, wo sie Schmi-
dcl^) und Hedwig^) gar für Anthercn hielten.
Aber Treviranus hat kürzlich eine Bemer-kung bekannt gemacht, die Mirbel's Meinunggar sehr zu bestätigen scheint. Er fand nämlich in den
88) Icone, el ,n,I. plant. p. 47. 48 »
89) l'Iieor. Kener. pl. ci)'s>r. p. 9§, 96. lst>. 27.
90) Beyträge zur Pflanzen-Physisl. S. ir.