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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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96
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Drittes Kapitel.

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punktirten Gefäßen des Sassafrasholzes Körperchen,welche die größte Aehnlichkeit mit den Spaltöffnungenauf der Oberhaut hatten; doch wagt er es nicht, mitGewißheit zu entscheiden, „ ob diesem Porus (wenn es„wirklich ein solcher ist) diese Spalte bloß die Drüse,„oder auch die Haut des Gefäßes, an welcher sie be-festigt ist, durchbohrt." Indessen fand er ovaleQueerspalten an den Seitcnwänden derselben Gefäße,deren Natur als wahre Spalten sich bey einem zufälli-gen Riß der Gefäßwand deutlich zu erkennen gab.Diese Beobachtung ist nun der Wirbel'scheu Mei-nung von den Wülsten um die Poren her allerdingsgünstig. Indessen gestehe ich aufrichtig, daß wederich, noch die mit mir beobachteten, dieselbe durchgc-hends bestätigen können. Ich sehe in den punktirtenRöhren des Sassafrasholzes durchgchendsOeffnungen,die vollkommen denen gleichen, welche ich aus derOu-tura (stutuln (Taf. IX. Fjg. 45.) habe zeichnen lastsen, und die in der ^.rlstoloelilu. Liplio eben soschön vorkommen. Diese Oeffnungen sind hier und daaußerordentlich deutlich, aber nirgends mit einer Ein-fassung, einem Wulste umgeben; sie sind an manchenStellen so fein, daß sie bloßen Punkten oder feinenQueerstrichen gleichen. Aber man sieht ohne meinErinnern, daß es nicht Zellen, sondern abgeänderteSchrauben - und Treppengange sind, die wir hier voruns haben. Denn die schiefen Bänder oder Fasern,die über diese Röhren bey Treviranus weglaufen,

liegen

SO Das. Taf. H. Fig. 17. i§.