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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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Von dem Zellgewebe. §. i§.

stoffe begünstigt; in die Haargefäße dringt es, schongeschieden, in seine nähern Bestandtheile hinein. Durchdie Wände derselben und durch den Zellstoff, der dieMündungen der Ausführungsgänge verschließt, schwitzt,nicht auf mechanische, sondern auf organische Art je-der Bestandtheil der abgesonderten Flüssigkeit durch,wobey die galvanische Kraft, durch zwiefache Schich-ten der Substanz des Absonderungswerkzeuges aufge-regt, eben so wirksam ist, als sie nach Wollaston'sund Guyton-Morveau Versuchen, die Trennungdes Kochsalzes in seine nähern Bestandtheile, durchdie Haut einer Schweinsblase bewirkt. Freylichführt man, um das Gegentheil und einen unmittelba-ren Uebergang der absondernden Gefäße in die ausfüh-renden Gänge zu beweisen, die Einspritzungen an, die inden Nieren und der Leber von jenen Gefäßen in dieseGänge fast immer gelingen. Aber theils hat schonMascagni bemerkt, daß das Pigment der Einspri-tzungen mehrentheils in den Gefäßen zurück bleibt, undnur der ungefärbte Leim übergeht, welches offenbaranzeigt, daß eine Zersetzung durch die Wände der Ge-fäße bewirkt wird; theils ist der Schluß von künstli-chen, mit Gewalt getriebenen, in Leichen vorgenom-menen Einspritzungen auf den Vorgang im Leben zuübereilt; theils endlich gelingen jene Einspritzungen inden eigentlich drüsigen Organen, kdcm Pankreas, denSpeicheldrüsen u. s. f.) niemals; auch glückte es

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46) Gilb. Ann. !Li2. St. y.